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Einiges zur Geschichte der Katharinen-Kirche |
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Aus geschichtlichen Überlieferungen geht hervor, dass bereits vor dieser Kirche eine ältere und kleinere Kirche im Ort vorhanden war. Der heutige Achteckbau des Kirchengebäudes stammt aus dem 18. Jahrhundert, die Einweihung fand 1772 statt. Benannt wurde sie nach der russischen Zarin Katharina II., zu deren Machtbereich damals Großenaspe gehörte. Der Innenraum der Kirche bietet etwa 340 Personen Platz und hat, bedingt durch seine achteckige Bauweise, eine gute Akustik, welche der um 1880 gebauten Marcussen-Orgel ein angenehmes Klangvolumen verleiht. Regelmässig finden hier Orgelkonzerte mit namhaften Konzertorganisten aus dem gesamten norddeutschen Raum statt. Zur Einweihung der Kirche spendete der Kieler Apotheker Conrad Christiani die grosse Taufschale aus Messing, was aus einer Inschrift auf dem Beckenrand hervorgeht. Das Taufbecken steht bei Taufgottesdiensten in der Mitte des achteckigen Kirchenraumes unter dem Kronleuchter. Sehr beeindruckend wirkt der hohe Kanzelaltar mit einem Gemälde von Johann M. Bremer, welches das heilige Abendmahl darstellt. Solche Kanzelaltäre waren ein Ausdruck des damaligen theologischen Denkens. Das Kruzifix an der Wand links vom Altar stammt aus dem 13. Jahrhundert und befand sich ebenso wie der Kronleuchter (1740), der Armenblock (1736) und das Pastorenbild an der Empore (1698) in der alten Kirche. Im Turm unserer Kirche befindet sich ein Geläut aus 3 Stahlglocken (1968) und einer Bronzeglocke (1910), die beide Weltkriege unbeschadet überstanden hat. |
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Umstand Abhilfe zu schaffen, dass innerhalb des weit ausgedehnten
Kirchengemeindegebietes nur ein Gotteshaus existierte, wurde im Jahre
1962 in Heidmühlen eine Kapelle errichtet. Die Kapelle befindet sich in
der Nähe der alten Wassermühle in Heidmühlen. Das Kapellengebäude
wurde nach der Grundsteinlegung am 20. Dezember 1961 von ortsansässigen
Firmen in einer Bauzeit von wenigen Monaten fertiggestellt. Am 9. März
1962 fand im Beisein des Bischofs Dr. Halfmann und Kirchen- und
Gemeindevertretern sowie einer zahlreichen Gemeinde die feierliche
Einweihung statt.
Das Gemeindehaus (altes Pastorat) stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und hatte bis 1928 noch ein Strohdach. Nach mehrmaligen Umbauten dient es heute den vielfältigen Veranstaltungen des regen Gemeindelebens als Herberge und ist mittlerweile an seiner Kapazitätsgrenze angelangt. Das neue Pastorat wurde im Jahre 1984 bezogen.
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